Nachdem das Wetter so zum Arbeiten verführt, mache ich mir wieder mal Gedanken über die Schule und vor allem über den Unterricht im nächsten Schuljahr. Da ich ja doch viel im Internet unterwegs bin und in den Blogs vieler Kollegen stöbere, konnte ich ganz viele Informationen über Didaktik, Methoden und Programme finden, die ich aufmerksam studiert habe und, soweit es mir sinnvoll erschien, auch verinnerlicht habe. Es gibt ganz tolle Ansätze, sehr bemerkenswerte Theorien und interessante Möglichkeiten. Und schon gehen mir tausend Fragen durch den Kopf. Was setze ich wo ein? Wie viel wovon macht Sinn? Wo liegt der Mehrwert für die Schüler? Was können die Schüler für ihr Leben brauchen? Setze ich das Internet nur ein, weil ich gern damit arbeite? Haben die Schüler nicht schon genug davon, daheim Internet und jetzt auch noch in der Schule? Was hat das gebracht? Wäre der Erfolg mit konventionellen Methoden nicht genauso, vielleicht sogar besser gewesen? Wie setze ich die Möglichkeiten, die mir das Internet bietet sinnvoll ein? Was machen andere Kollegen?
Warum nutzen wir Lehrer die Möglichkeiten des Internet nicht für mehr Austausch und Information zur Unterrichtspraxis? Theorie ist interessant und wichtig, hat aber wenig Bedeutung, wenn sie nicht in die Praxis umgesetzt wird. Ich wünsche mir ein Forum, ein Blog, ein Wiki für den Austausch von praktischen Erfahrungen und Ideen. Einen sehr interessanten Anfang (auch wenn sein Anliegen ein anderes war) hat der Kollege Kai Roos bei google docs gemacht:
https://docs.google.com/document/edit?id=1Knc4PWBXsSuJGOLBNR23DtU-Abt0xjC7YG3VwW7B4x0&hl=de&authkey=CK-B1OoH#
Leider haben nur sehr wenige Kollegen die Seite ergänzt, was sehr schade ist, denn es wäre wirklich interessant zu lesen welche Erfahrungen Kollegen, auch anderer Schularten, haben.
Vielleicht gibt es ja noch mehr Seiten oder Blogs dieser Art und ich habe sie nicht gefunden. Vielleicht fühlt sich ja auch jemand angesprochen und in der Lage ein Austauschorgan für Praktiker ins Leben zu rufen oder Ideen dazu zu liefern. Wäre toll davon zu hören!
Wahrscheinlich ist das hier nicht der richtige Ort für ein solches Anliegen. Aber es kann ja sein, dass jemand diesen Post liest, sich angesprochen fühlt und die Idee weiterträgt.
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WebQuest
WebQuests sind in aller Munde und nachdem ich gerne etwas Neues ausprobiere, habe ich mich erstmal über WebQuests informiert (Seiten gibts ja genug im Netz). Was ich gelesen habe gefiel mir und so legte ich gleich los. Da ich auch mal die Konkurrenz ausprobieren wollte, richtete ich ein Blog bei wordpress ein und legte meine beiden Erstlingswerke hier an. Den ersten WQ habe ich mehr oder weniger hier geklaut: http://www.scs.sk.ca/EDF/info/gpa9/Internet%20Webquest.htm. Er ist für meine KtB-Gruppe (8. Jahrgangsstufe) gemacht, beschäftigt sich mit dem Internet und hat folgende Adresse: hsektb8.wordpress.com.
Serienbrief von Schülern für Schüler
Zur besseren Übersichtlichkeit werde ich den Text in einzelne Szenen einteilen.
Prolog
Wir arbeiten seit diesem Schuljahr mit einem neuen Textverarbeitungsprogramm (softmaker), was einige Umstellungen bedeutet. Da die Schüler der 10. den Serienbrief schon kennen, fiel ihnen die Umstellung relativ leicht. Damit das Ganze aber sicher in den Köpfen verankert wird, wollte ich den Serienbrief noch einmal üben. Dabei kam mir die Idee die Schüler eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben zu lassen, nach der die Schüler der 9. Klasse den Serienbrief erarbeiten können. Damit habe ich drei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen: die 10. hat einen Arbeitsauftrag der Sinn macht und viele Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert, die 9. bekommt (hoffentlich!) gute Anleitungen und ich spare mir :) die Erstellung einer Anleitung.
Prolog
Wir arbeiten seit diesem Schuljahr mit einem neuen Textverarbeitungsprogramm (softmaker), was einige Umstellungen bedeutet. Da die Schüler der 10. den Serienbrief schon kennen, fiel ihnen die Umstellung relativ leicht. Damit das Ganze aber sicher in den Köpfen verankert wird, wollte ich den Serienbrief noch einmal üben. Dabei kam mir die Idee die Schüler eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben zu lassen, nach der die Schüler der 9. Klasse den Serienbrief erarbeiten können. Damit habe ich drei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen: die 10. hat einen Arbeitsauftrag der Sinn macht und viele Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert, die 9. bekommt (hoffentlich!) gute Anleitungen und ich spare mir :) die Erstellung einer Anleitung.
Bewerbung mit einem Portfolio
In einer Online-Fortbildung lernte ich mahara zu bedienen und verschiedene Möglichkeiten es einzusetzen. Für meine Hauptschüler (Mittlere-Reife-Zug) schien es mir ganz sinnvoll ein Bewerbungsportfolio anzulegen, das man vielleicht auch mal anstelle einer schriftlichen Bewerbung verschicken kann.In der Fortbildung übten wir auch Reflexionsphasen und Bewertungen in die Arbeit mit dem Portfolio einzubauen. Alle meine Gedanken und Ideen dazu, habe ich in der folgenden Präsentation dargestellt.
Facebook, Twitter und Co.
Man sollte sich schon überlegen, wie und wozu man soziale Netzwerke nutzt. Gerade die aktuelle Diskussion um die Datenverwertung gibt Anlass genug sein „Leben im Netz“ zu überdenken. Ich twittere und ich habe einen facebook-account, aber ich überlege mir sehr gut was ich veröffentliche, und meine Freunde suche ich mir im wirklichen Leben. Schön ist es dann aber, wenn man die Online-Dienste nutzen kann um mal schnell hallo zu sagen, ein paar Worte zu wechseln oder eine Verabredung für das „real life“ zu treffen.
Ein Beitrag, der nix mit der Schule zu tun hat, aber ein Thema über das es sich nachzudenken lohnt.
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