Spaß im KtB-Unterricht
Einschreiben im KtB-Unterricht ist notwendig, kann durchaus ernsthaft betrieben werden oder wie bei uns seit einiger Zeit, nämlich so, dass man die Schüler schon fast zum Aufhören zwingen muss. "Schuld" daran hat eine liebe Kollegin (fasanenschule-online.de/ktb), der ich die folgenden Links zu verdanken habe. Einmal zu einem Schnellschreibtest: http://speedtest.schnell-schreiben.de/ zum anderen zu einem Spielchen, bei dem zwar englische Wörter zu schreiben sind, was aber dem Vergnügen keinen Abbruch tut, nämlich: http://funschool.kaboose.com/fun-blaster/games/game_super_hyper_spider_typer.html. Schon allein das Eintippen der URL ist eine Schreibübung :)! Inzwischen habe ich noch eine weitere Adresse gefunden, die das Ganze noch mal toppt: http://www.onlytypinggames.com. Hier sind etliche Schreibspiele versammelt, die wirklich Spaß machen. Einziger Nachteil ist, dass manchmal Schwierigkeiten wegen der Unterschiede zur englischen Tastatur auftreten. Das hat meinen 8- und 9.-Klässlern den Spaß aber noch nicht verdorben.
Leseförderung
Nachdem ich mich seit einigen Jahren mit der Leseförderung beschäftige, ist es doch wohl an der Zeit diesem meiner Meinung nach äußerst wichtigen Thema einige Zeilen zu widmen.
An unserer Schule bemühen wir uns sehr um das Lesen. Wir haben eine Schülerbücherei eingerichtet und wir arbeiten in den Jahrgangsstufen 5 und 6 nach folgendem Schema: Die Schüler haben 2 Wochenstunden das Fach "Lesen". Eine Stunde haben wir dem Deutschunterricht weggenommen und eine zweite Stunde zwacken wir je nach Masse woanders ab. In dieser Zeit sind die recht großen Klassen ja nach Leseleistung (wurde am Schuljahresanfang getestet) in zwei Gruppen eingeteilt. In einer Stunde sind es sogar drei Gruppen, weil sich unsere Förderlehrerin mit den ganz schwachen Lesern beschäftigt. Die beiden Stunden werden unterschiedlich genutzt. Eine Stunde dient dem Üben von Lesefähigkeit und -fertigkeit, die andere Stunde ist dem freien Lesen vorbehalten. D. h. die Kinder sitzen, liegen, lümmeln in der Bücherei und lesen ein Buch, über dessen Inhalt sie nach der Lektüre Auskunft geben müssen. Die Leistung wird im "Lesepass" bestätigt. In der zweiten Stunde arbeiten wir mit den unterschiedlichsten Materialien zur Leseförderung. Die Materialien der Verlage sind ja den meisten bekannt und überall zu finden. Was viele noch nicht kennen, wie mir bei meinen Fortbildungen deutlich wurde, ist die "Schule des Lesens" aus Österreich. Hier findet man hervorragende Materialien, die zum großen Teil auch noch kostenlos sind.
URL: http://www.tibs.at/schuledeslesens
Den Schülern machen die Lesestunden eigentlich viel Spaß und wir können auch Lernerfolge feststellen. Vielleicht können andere Schulen ähnlich arbeiten.
An unserer Schule bemühen wir uns sehr um das Lesen. Wir haben eine Schülerbücherei eingerichtet und wir arbeiten in den Jahrgangsstufen 5 und 6 nach folgendem Schema: Die Schüler haben 2 Wochenstunden das Fach "Lesen". Eine Stunde haben wir dem Deutschunterricht weggenommen und eine zweite Stunde zwacken wir je nach Masse woanders ab. In dieser Zeit sind die recht großen Klassen ja nach Leseleistung (wurde am Schuljahresanfang getestet) in zwei Gruppen eingeteilt. In einer Stunde sind es sogar drei Gruppen, weil sich unsere Förderlehrerin mit den ganz schwachen Lesern beschäftigt. Die beiden Stunden werden unterschiedlich genutzt. Eine Stunde dient dem Üben von Lesefähigkeit und -fertigkeit, die andere Stunde ist dem freien Lesen vorbehalten. D. h. die Kinder sitzen, liegen, lümmeln in der Bücherei und lesen ein Buch, über dessen Inhalt sie nach der Lektüre Auskunft geben müssen. Die Leistung wird im "Lesepass" bestätigt. In der zweiten Stunde arbeiten wir mit den unterschiedlichsten Materialien zur Leseförderung. Die Materialien der Verlage sind ja den meisten bekannt und überall zu finden. Was viele noch nicht kennen, wie mir bei meinen Fortbildungen deutlich wurde, ist die "Schule des Lesens" aus Österreich. Hier findet man hervorragende Materialien, die zum großen Teil auch noch kostenlos sind.
URL: http://www.tibs.at/schuledeslesens
Den Schülern machen die Lesestunden eigentlich viel Spaß und wir können auch Lernerfolge feststellen. Vielleicht können andere Schulen ähnlich arbeiten.
WebQuest
WebQuests sind in aller Munde und nachdem ich gerne etwas Neues ausprobiere, habe ich mich erstmal über WebQuests informiert (Seiten gibts ja genug im Netz). Was ich gelesen habe gefiel mir und so legte ich gleich los. Da ich auch mal die Konkurrenz ausprobieren wollte, richtete ich ein Blog bei wordpress ein und legte meine beiden Erstlingswerke hier an. Den ersten WQ habe ich mehr oder weniger hier geklaut: http://www.scs.sk.ca/EDF/info/gpa9/Internet%20Webquest.htm. Er ist für meine KtB-Gruppe (8. Jahrgangsstufe) gemacht, beschäftigt sich mit dem Internet und hat folgende Adresse: hsektb8.wordpress.com.
Serienbrief von Schülern für Schüler
Zur besseren Übersichtlichkeit werde ich den Text in einzelne Szenen einteilen.
Prolog
Wir arbeiten seit diesem Schuljahr mit einem neuen Textverarbeitungsprogramm (softmaker), was einige Umstellungen bedeutet. Da die Schüler der 10. den Serienbrief schon kennen, fiel ihnen die Umstellung relativ leicht. Damit das Ganze aber sicher in den Köpfen verankert wird, wollte ich den Serienbrief noch einmal üben. Dabei kam mir die Idee die Schüler eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben zu lassen, nach der die Schüler der 9. Klasse den Serienbrief erarbeiten können. Damit habe ich drei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen: die 10. hat einen Arbeitsauftrag der Sinn macht und viele Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert, die 9. bekommt (hoffentlich!) gute Anleitungen und ich spare mir :) die Erstellung einer Anleitung.
Prolog
Wir arbeiten seit diesem Schuljahr mit einem neuen Textverarbeitungsprogramm (softmaker), was einige Umstellungen bedeutet. Da die Schüler der 10. den Serienbrief schon kennen, fiel ihnen die Umstellung relativ leicht. Damit das Ganze aber sicher in den Köpfen verankert wird, wollte ich den Serienbrief noch einmal üben. Dabei kam mir die Idee die Schüler eine Schritt-für-Schritt-Anleitung schreiben zu lassen, nach der die Schüler der 9. Klasse den Serienbrief erarbeiten können. Damit habe ich drei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen: die 10. hat einen Arbeitsauftrag der Sinn macht und viele Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert, die 9. bekommt (hoffentlich!) gute Anleitungen und ich spare mir :) die Erstellung einer Anleitung.
Bewerbung mit einem Portfolio
In einer Online-Fortbildung lernte ich mahara zu bedienen und verschiedene Möglichkeiten es einzusetzen. Für meine Hauptschüler (Mittlere-Reife-Zug) schien es mir ganz sinnvoll ein Bewerbungsportfolio anzulegen, das man vielleicht auch mal anstelle einer schriftlichen Bewerbung verschicken kann.In der Fortbildung übten wir auch Reflexionsphasen und Bewertungen in die Arbeit mit dem Portfolio einzubauen. Alle meine Gedanken und Ideen dazu, habe ich in der folgenden Präsentation dargestellt.
Facebook, Twitter und Co.
Man sollte sich schon überlegen, wie und wozu man soziale Netzwerke nutzt. Gerade die aktuelle Diskussion um die Datenverwertung gibt Anlass genug sein „Leben im Netz“ zu überdenken. Ich twittere und ich habe einen facebook-account, aber ich überlege mir sehr gut was ich veröffentliche, und meine Freunde suche ich mir im wirklichen Leben. Schön ist es dann aber, wenn man die Online-Dienste nutzen kann um mal schnell hallo zu sagen, ein paar Worte zu wechseln oder eine Verabredung für das „real life“ zu treffen.
Ein Beitrag, der nix mit der Schule zu tun hat, aber ein Thema über das es sich nachzudenken lohnt.
Schuljahresplaner/Lehrerkalender
Einen sehr praktischen und interessanten Planer, in Excel geschrieben und zum Ausdrucken, gibt es hier:
http://www.melzkaffee.info/lehrerkalender.htm
Weil ich immer alles ändere und es mir praktischer erschien, habe ich mir einen Wochenplan herauskopiert, ein bisschen angepasst und verwende die Seite nun am Rechner. D. h. ich fülle den Plan direkt in Excel aus, drucke mir die Seite als Gedächtnisstütze aus, kann am Ende der Woche problemlos ausbessern was nicht geschafft wurde oder geändert werden musste und dann den Plan für meine Unterlagen noch einmal schön ordentlich ausdrucken. Da ich die Notenblätter sowieso nicht verwende, brauche ich kein dickes Buch mitzuschleppen. Perfekt für mich.
So sieht mein Wochenplan jetzt aus:
http://www.melzkaffee.info/lehrerkalender.htm
Weil ich immer alles ändere und es mir praktischer erschien, habe ich mir einen Wochenplan herauskopiert, ein bisschen angepasst und verwende die Seite nun am Rechner. D. h. ich fülle den Plan direkt in Excel aus, drucke mir die Seite als Gedächtnisstütze aus, kann am Ende der Woche problemlos ausbessern was nicht geschafft wurde oder geändert werden musste und dann den Plan für meine Unterlagen noch einmal schön ordentlich ausdrucken. Da ich die Notenblätter sowieso nicht verwende, brauche ich kein dickes Buch mitzuschleppen. Perfekt für mich.
So sieht mein Wochenplan jetzt aus:
Fit for Job
Unter diesem Titel bietet das Jugendhaus Neukirchen bei Coburg eine Woche Berufsorientierung für Schüler der 8. bzw. 9. Klassen an. Die Gestaltung der Tage ist flexibel, denn es kann aus verschiedenen Bausteinen, die von Berufsinformationen bis zur Gewaltprävention reichen, ausgewählt werden. Das Ganze wird (noch) vom Europäischen Sozialfond ESF unterstützt, so dass auch der Preis sgenhaft niedrig ist.
Informationen erhält man auf der Website des Jugendhauses jugendhaus-neukirchen.de, dort unter Projekte und Berufsorientierung suchen.
Ich fand die fünf Tage sehr ausgefüllt, interessant und sehr gewinnbringend für die Schüler. Übrigens sind Unterkunft und Verpflegung super!
Zu diesen 5 Tagen in Neukirchen gehören auch noch 2 Tage vor Ort. Eine Mitarbeiterin des Jugendhauses kam 2 Schulvormittage zu uns und brachte an einem Tag Vertreter von Berufssparten (ein Firmenchef und eine Lehrerin mit Schülern der Schule für Krankenpfleger) mit. Mit ihnen konnten die Schüler über Chancen und Anforderungen im Beruf sprechen. Am 2. Tag ging es um Einstellungtests und Assessment Center.
Informationen erhält man auf der Website des Jugendhauses jugendhaus-neukirchen.de, dort unter Projekte und Berufsorientierung suchen.
Ich fand die fünf Tage sehr ausgefüllt, interessant und sehr gewinnbringend für die Schüler. Übrigens sind Unterkunft und Verpflegung super!
html for kids
Informatikunterricht ohne html geht auch in der Hauptschule nicht. Das war und ist meine Meinung, denn die Schüler sollen schließlich mal sehen woraus ihre Lieblingsseiten im Netz bestehen. Wie soll man ihnen das aber beibringen, wenn man 1. selber nur Grundwissen und 2. keinen Plan für eine sinnvolle Einführung hat? Da stieß ich im Internet auf folgende Seite:
http://www.pixelkids.de/pau/htmlkurs/index.html
Sie gefiel mir sehr gut, weil hier einfach erklärt und mit vielen Beispielen gearbeitet wird. Damit war mein Unterricht gerettet. Ich habe die einzelnen Beispielprogramme herausgenommen und auf Folien geschrieben. Die enthaltenen html-Befehle habe ich zuerst mit den Kindern besprochen und auf ein Merkblatt notiert, dann schrieben die Kinder die Programme und waren ganz stolz, dass es tatsächlich funktionierte. Nach einigen Stunden waren sie in der Lage eine eigene Seite zu gestalten mit verschieden Textattributen, Farben und Bildern.
Es war meiner Meinung nach ein guter Einstieg in html, könnte aber gut noch weitergeführt und auch mit css ergänzt werden. Eine Aufgabe für das nächste Schuljahr!
Damit das Schreiben dann nicht zu aufwändig wird, sollte man einen html-Editor verwenden, der das Ganze wesentlich vereinfacht. Für Privatpersonen und Schulen gibt es einen solchen bei
http://www.phase5.info/
kostenlos zum Downloaden. Ich habe mal kurz getestet und das Ganze sieht mir recht einfach und komfortabel aus. Man spart viel Tipparbeit, und erhält eine schöne, übersichtliche und farbige Seite. Vielleicht können das andere Programme auch, aber mangels Erfahrung kann ich dazu nichts sagen.
http://www.pixelkids.de/pau/htmlkurs/index.html
Sie gefiel mir sehr gut, weil hier einfach erklärt und mit vielen Beispielen gearbeitet wird. Damit war mein Unterricht gerettet. Ich habe die einzelnen Beispielprogramme herausgenommen und auf Folien geschrieben. Die enthaltenen html-Befehle habe ich zuerst mit den Kindern besprochen und auf ein Merkblatt notiert, dann schrieben die Kinder die Programme und waren ganz stolz, dass es tatsächlich funktionierte. Nach einigen Stunden waren sie in der Lage eine eigene Seite zu gestalten mit verschieden Textattributen, Farben und Bildern.
Es war meiner Meinung nach ein guter Einstieg in html, könnte aber gut noch weitergeführt und auch mit css ergänzt werden. Eine Aufgabe für das nächste Schuljahr!
Damit das Schreiben dann nicht zu aufwändig wird, sollte man einen html-Editor verwenden, der das Ganze wesentlich vereinfacht. Für Privatpersonen und Schulen gibt es einen solchen bei
http://www.phase5.info/
kostenlos zum Downloaden. Ich habe mal kurz getestet und das Ganze sieht mir recht einfach und komfortabel aus. Man spart viel Tipparbeit, und erhält eine schöne, übersichtliche und farbige Seite. Vielleicht können das andere Programme auch, aber mangels Erfahrung kann ich dazu nichts sagen.
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